Wie seto Übungen bewertet

Auf jeder Übungsseite stehen Zahlen. Hier steht, woher jede kommt, wie sie berechnet wird und wofür du sie nicht verwenden solltest.

Muskelaktivierung, 0–10

Der Aktivierungswert zeigt, wie stark jeder Muskel in der Übung arbeitet, verglichen mit den anderen beteiligten Muskeln. Die Werte entstehen im seto-Katalog mithilfe eines KI-Modells, das die Bewegung analysiert: Gelenkaktionen, Bewegungsumfang, Lage der Last.

Es sind Schätzungen, keine EMG-Messungen. Nutze sie, um Übungen miteinander zu vergleichen, nicht als Laborwert für deinen Körper.

Sätze, Wiederholungen und Pausen je Ziel

Jedes Ziel — Kraft, Muskelaufbau, Schnellkraft, Ausdauer — hat eine eigene Dosis: Sätze, Wiederholungen, Pause zwischen den Sätzen und eine Zielanstrengung. Die Dosen folgen den im Krafttraining üblichen Bereichen (wenige Wiederholungen und lange Pausen für Kraft, mittlere Wiederholungszahlen für Muskelaufbau, viele Wiederholungen und kurze Pausen für Ausdauer) und unterscheiden sich je Übung: Eine schwere Grundübung bekommt längere Pausen als eine Isolationsübung.

Die Anstrengung steht als Wiederholungen in Reserve da — wie viele saubere Wiederholungen du am Satzende noch schaffen würdest. Das ist RPE umgedreht: RPE 8 bedeutet 2 Wiederholungen in Reserve (siehe den RPE-Guide).

Wie gut eine Übung zu einem Ziel passt

Die Bezeichnungen „beste Wahl“, „sehr gut geeignet“ und „gut geeignet“ stammen aus einer Bewertung jeder Übung je Ziel, erstellt im selben KI-gestützten Durchlauf. „Beste Wahl“ markiert das Ziel, dem die Übung am besten dient, und erscheint nur, wenn es mehr als ein Ziel gibt.

Alternativen sowie leichtere und schwerere Varianten

Sie werden berechnet, nicht von Hand ausgewählt. Eine Alternative hat dasselbe Bewegungsmuster, denselben Übungstyp und ein ähnliches Muskelprofil — die Aktivierungswerte als Ganzes verglichen — und braucht andere Ausrüstung. So beantwortet jede Gruppe die Frage „Was, wenn ich das nicht habe?“. Leichtere und schwerere Varianten kommen aus demselben Pool, sortiert nach Niveau und Technik.

Übungen mit dem eigenen Körpergewicht werden stattdessen nach einer physikalischen Größe sortiert: dem Anteil deines Körpergewichts, den die erste Wiederholung verlangt — etwa 64 % beim Liegestütz, etwa 100 % beim Klimmzug. Das sind anthropometrische Schätzungen der Last am arbeitenden Gelenk, keine Messung an dir.

Aktualisierungen und Korrekturen

Jede Übungsseite zeigt das Datum ihrer letzten Änderung. Wenn dir eine Zahl falsch vorkommt, schreib an [email protected] — Korrekturen fließen in denselben Katalog, den die App nutzt.

seto gibt allgemeine Trainingshinweise, keine medizinische Beratung. Bei einer Verletzung oder Erkrankung sprich zuerst mit einer qualifizierten Fachperson.